Adventgemeinde Lahr

Bibel und Gesundheit - Ist alles erlaubt?

Wir leben in einer Gesellschaft, in der alles erlaubt ist. Hast du ein gutes Gefühl, dann tu es; hältst du es für richtig, dann ist es richtig; willst du etwas, dann nimm es; kannst du es dir nicht leisten, nimm einen Kredit auf! Vor allem denke nicht viel nach, tu es einfach! Auf mancherlei raffinierte Weise hat sich dieses Denken heute in vielen christlichen und nicht christlichen Kreisen durchgesetzt.

Leider bringt diese Lebensanschauung nicht viel Freude. Die Menschen haben mehr Fragen als je zuvor. Warum gibt es selbst in Wohlstandsgesellschaften so viel Unruhe, Unzufriedenheit, chronische Krankheiten, soziale Instabilität und ausgesprochene Verwirrung?

Paulus schreibt zu diesem Thema mit ironischem Unterton an 

Die Einstellung: Freund oder Feind?

Die Bibel lehrt, dass eine gute Gesundheit mehr bedeutet als körperliche Fitness und gute Ernährung. Eine schlechte Einstellung kann ein „Veto“ zu den geistigen und körperlichen Vorteilen eines ansonsten guten Lebensstils einlegen. Unsere Einstellung kann uns ein wohlgesonnener Freund oder ein unbarmherziger Feind sein. Vielleicht bekommen wir deshalb den guten Rat, „Weg also mit aller Verbitterung, mit Aufbrausen, Zorn und jeder Art von Beleidigung! Schreit einander nicht an. Legt jede feindselige Gesinnung ab.“ (Epheser 4,31), als eine Bedingung, um Erlösung zu bekommen und zu behalten.  

Mit der Hilfe des Heiligen Geistes sollen wir Dankbarkeit, Gütigkeit, Selbstlosigkeit, Wohlwollen, Freundlichkeit, Mitgefühl, Freude, Optimismus und eine zufriedene Haltung entwickeln. Gottes Wort sagt uns, dass diejenigen, die diese Eigenschaften ausleben, selber den größeren Gewinn haben! „Die Frömmigkeit aber ist ein großer Gewinn für den, der sich genügen lässt.“ (1.Timotheus 6,6).

 

Neuer Beweis: Alter Rat

Neue medizinische Daten zeigen, dass, emotionale 

Der Gehorsam 

Viele verschiedene Gründe spielen eine Rolle, wenn es darum geht, dass Menschen gesund leben wollen. Wir leben in einer Zeit, da viele sich ernsthaft um eine gesunde Lebensweise bemühen, weil ihnen ihre Gesundheit etwas wert ist. Viele übertreiben es damit. Für sie wird die Gesundheit zu einem Gott, zum Lebensinhalt. Ihre Hingabe an eine gesunde Lebensführung wird für sie zum „Heil“. Sie gibt ihnen Sicherheit und wird zum Ersatz für eine Beziehung zu Gott. Es ist ihre feste Überzeugung, dass den Naturgesetzen Folge zu leisten ist. Doch das Beachten von Naturgesetzen wird für sie zum Lebensinhalt – zu dem freudlosen Bemühen, der Wirklichkeit zu entkommen, dass wir älter werden und sterben müssen, wobei dieser Versuch natürlich zum Scheitern verurteilt ist.

 

Erlösung ohne Gehorsam?

Andererseits gibt es viele, die zwar an die Bibel glauben, aber überzeugt sind, dass die Bibel nur wenig darüber aussagt, wie unser Alltagsleben aussehen soll. Sie halten viel vom Sittengesetz, sind sich jedoch sicher, dass Gott nicht die Herrschaft oder die Autorität über ihre Gewohnheiten und ihren Lebensstil verlangt.

Sie erkennen nicht, wie nachhaltig sich 

Oder: Ist alles erlaubt?

Wir leben in einer Gesellschaft, inder alles erlaubt zu sein scheint. Hast du ein gutes Gefühl, dann tu es; hältst du es für richtig, dann ist es richtig; willst du etwas, dann nimm es; kannst du es dir nicht leisten, nimm einen Kredit auf! Vor allem denke nicht viel nach, tu es einfach! Auf raffinierte Weise hat sich dieses Denken heute durchgesetzt, sowohl bei Christen oder Nichtchristen.

Leider bringt diese Lebensanschauung nicht viel Freude. Die Menschen haben mehr Fragen als je zuvor. Warum gibt es gerade in Wohlstandsgesellschaften so viel Unruhe, Unzufriedenheit, chronische 

Ausschnitt 1 - Über einen Arzt, dem keine Fehler passieren

Während seines Erdendaseins wirkte unser Herr Jesus Christus in unermüdlicher Fürsorge zu Gunsten der Bedürfnisse der Menschheit. „Er hat unsre Schwachheit auf sich genommen, und unsre Krankheit hat er getragen“ (Matthäus 8,17), um jeder menschlichen Not abzuhelfen. Die Last der Krankheit, des Elends und der Sünde wollte er von uns nehmen. Sein Ziel war, die Menschen völlig wiederherzustellen

Alle wollten aus erster Quelle hören, was Jesus vollbracht hatte. Seine Stimme war der erste Klang, den viele Gehörlose in ihrem Leben wahrnahmen, sein Name der erste, den sie je ausgesprochen, sein Gesicht das erste, in das Blindgeborene je geschaut hatten. Sollten sie Jesus nicht lieben, seinen Ruhm nicht weitersagen? Wenn er durch die Ortschaften zog, wirkte er wie ein Licht, das Leben und Freude ausstrahlte: „Das Land Sebulon und das Land Naphtali, das Land am Meer, das Land jenseits des Jordans, das heidnische Galiläa, das Volk, das in Finsternis saß, hat ein großes Licht gesehen; und denen, die saßen am Ort und im Schatten des Todes, ist ein Licht aufgegangen.“ (Matthäus 4,15.16, wo Jesaja 8,23 und 9,1 zitiert werden.)

Die Weitergabe der Frohbotschaft an die Welt ist das Werk, das Gott jenen aufgetragen hat, die den Namen „Christ“ tragen. Für die Sünden und das Elend dieser Erde stellt das Evangelium das einzige Gegenmittel dar. Die Botschaft von der Gnade Gottes der ganzen Menschheit bekanntzumachen, ist die wichtigste Aufgabe aller, die deren Heilkraft kennen.

Als Christus die Jünger mit der Evangeliumsbotschaft aussandte, war der Glaube an Gott und sein Wort nahezu von der Erde verschwunden. Die Juden, die sich für Jahwes auserwähltes Volk hielten, hatten sein Wort beiseite gesetzt zugunsten der Tradition und menschlicher Spekulation. Selbstsüchtiger Ehrgeiz, Angeberei und Gewinnsucht beherrschten die Gedanken der Menschen. Mit der Ehrfurcht vor Gott schwand zugleich auch das Mitgefühl gegenüber den Menschen. Eigennutz war der oberste Grundsatz, und Satan erreichte sein Ziel im Elend und der Herabwürdigung der Menschheit. 

Missionsbegeisterte Nachfolger Jesu fragen sich natürlicherweise, welches die optimalste Form von Missionsarbeit ist, die sie tun könnten. Es ist zweifellos die Methode Jesu. Jesus sandte einmal seine 12 Jünger aus, Missionsarbeit zu tun. Er sagte zu ihnen:

Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen. Macht Kranke gesund, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt böse Geister aus“(Math.10,7.8).

Lukas, der als einziger ärztlich gebildet war, hatte dabei keinen Vorteil gegenüber den anderen elf Jüngern! Ein andermal sandte Jesus 70 Jünger mit dem gleichen Auftrag aus: 

Es gibt Menschen mit krankhaften Vorstellungen, für die der Glaube etwas Tyrannisches an sich hat, das sie gleichsam wie mit einer eisernen Zuchtrute beherrscht. Diese Personen beklagen ständig ihre Verworfenheit und seufzen über angebliche Trübsal. Ihre Herzen sind ohne Liebe, und ihre Angesichter immer finster anzuschauen. Das unschuldige Lachen der Jugend oder irgendeines anderen lässt sie erstarren. Jede Erholung und jedes harmlose Artikel-Gesundheit und GlaubeVergnügen halten sie für Sünde. Sie meinen, dass der Geist von Ernst und Strenge geprägt sein muss. Das ist eine übertriebene, unsachliche Auffassung. Andere glauben, der Geist müsste sich stets auf die Entdeckung neuer Vergnügungen und Zerstreuungen konzentrieren, damit ihr Wohlbefinden erhalten bleibe. Schließlich werden ihnen diese Erregungszustände dauerndes Bedürfnis, ohne dessen Befriedigung sie einfach nicht zu gebrauchen sind. Das ist die andere, ebenso übertriebene Auffassung. Solche Menschen sind keine wahren Christen.