Adventgemeinde Lahr

Kommentar: „Schuss vor den Bug“ der evangelischen Kirche in Deutschland

ADRA-Freiwilligenwoche bei Bauernfamilie in Biembach/BE

Österreich: Adventisten verkaufen Pflegeheim am Semmering

Russland: Adventisten arbeiten in Gremium für religiöse Bildung mit

Glaubensbasis der Deutschen Evangelischen Allianz überarbeitet

Pakistan: Mutmasslicher Terroranschlag auf Kirche der Adventisten

Papua-Neuguinea: Australische Aussenministerin eröffnet ADRA-Projekt

Positive Jahresrechnung 2017 der adventistischen Weltkirchenleitung

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Indonesien: Adventistischer Missionar getötet

Präsident Putin telefonierte mit dem Ökumenischen Patriarchen

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Mexiko: Adventisten stehen Opfern religiöser Intoleranz bei

Ausbildungsverband «AF+» mit eigener Webseite

Baptisten in Deutschland erinnern an Martin Luther King

Hochschule Friedensau: neuer Dozent für Altes Testament

„So ist Gott“ - Neue Fernsehreihe auf dem Hope Channel

GAiN 2018 - Europäischer Kongress adventistischer Medienschaffender

Afrika: ADRA hilft bei Verpflegung von Schülern während Hungerkrise

Hope Channel TV bald auch in Luxemburg

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Adventisten weihen Gemeindezentrum im nordirakischen Erbil ein

Britische Jungferninseln: Wiederaufbau nach dem Hurrikan

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Siebenten-Tags-Adventisten im Sudan offiziell registriert

Christen, Juden und Muslime besorgt über Beschneidungsdebatte in Island

«Global Youth Day» 2018 der Adventjugend

Konferenz zu Ehe, Brautpreis, Polygamie und Scheidung in der afrikanischen Kultur

Portugal: Staatspräsident besucht adventistischen Gottesdienst

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Adventisten eröffnen in Kasachstan ein Ambulatorium

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Advent-Wohlfahrtswerk in Deutschland mit neuem Webauftritt

Tonga: ADRA liefert Hunderte von Nahrungsmittelpaketen aus

Nein zum Verzicht auf Mission

Die vollständige Bibel jetzt in 674 Sprachen zugänglich

Drei Preise für adventistischen Film bei Independent-Filmwettbewerb

"Sport mit Bob" - Neue Fernsehserie auf dem Hope Channel

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Hope Channel: Neue Fernsehserie "Schönblick TV"

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ADRA Deutschland fordert null Toleranz bei Missbrauch und sexuellen Übergriffen

Evangelikal: Von Gotteskindern und Rechthabern

Präsident von Uganda empfängt adventistischen Weltkirchenleiter

Bischof Dr. Harald Rein wird neuer Vorsitzender des Schweizerischen Rates der Religionen (SCR)

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Massenerschiessung in Florida - Adventistischer Sozialdienst hilft

4.762 Adventisten in der Schweiz spenden 12,4 Millionen Franken

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Adventistische Kirchenleitung in Kalifornien ordiniert Pastorin

Wanderausstellung: "Die Bibel, Erbe der Menschheit"

Samoa: ADRA hilft nach Wirbelsturm Gita

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Russland: Theologie kehrt in die Welt der Wissenschaft zurück

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Friedensverband kritisiert Prozess gegen Ruslan Kotsaba in der Ukraine

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116. Jahreskonferenz der Adventisten in der Deutschschweiz

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ADRA-Präsident spricht auf UN-Symposium über Rolle von religiösen Organisationen

Ausbildungsdachverband zur Zusammenarbeit mit BASPO gegründet

"Mut zum Frieden" - Erklärung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland zum Ende des Ersten Weltkriegs 1918

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Neue TV-Dramaserie über Ereignisse in Waco vor 25 Jahren

Justitia et Pax: Nein zur Abschaffung eines gebührenfinanzierten Service Public

Oecumenica-Label 2018 für Gebetswache während dem WEF

Fidschi: Ärztekammer empfiehlt adventistisches Gesundheitsprogramm

Adventistischer TV-Kanal "Hope Channel Frankreich" auf Sendung

USA: Kunstausstellung „Instabile Konstruktionen“ an adventistischer Universität

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ADRA Deutschland schickt über 34.500 Weihnachtspakete nach Osteuropa

Liberia: Präsidentin weiht adventistische Einrichtung ein

„In 40 Tagen zu Gott“ - TV-Gottesdienst der Adventisten in Deutschland

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Philippinen: ADRA leistet Hilfe nach Tropenstürmen

ÖRK: Zukunft Jerusalems muss eine gemeinsame sein

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Weltkirchenrat vor 70 Jahren gegründet

US-Aussenministerium benennt Staaten mit den schlimmsten Verstössen gegen die Religionsfreiheit

Frankreich: Adventisten mit neuer theologischer Zeitschrift

Australische Studie: Koffein als Gesundheitsrisiko

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Adventgemeinde Zürich-City mit neuem Pastor

Deutschland: Orthodoxe Bischöfe schreiben Brief an die Jugend zu Liebe – Sexualität – Ehe

Neuer Dachverband christlicher Jugendorganisationen startet klein

Deutschland: Adventistische Hochschule mit Studierenden aus 31 Ländern

Kolumbien: Adventistischer Theologe ermutigt zu „inklusiver Gesellschaft“

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Neuer Pastoralassistent für die Adventgemeinden im Bezirk Bern

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"Ökumenische Konsultation christlicher Kirchen in Italien" gebildet

Adventgemeinde Reigoldswil und Bezirk Basel mit neuem Pastor

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Deutschland: Schüler lernen mit PC und Internet überwiegend zu Hause

Neuer Pastor für die Adventgemeinde Lenzburg (Hunzenschwil)

Eine freie Kirche in einer freien Gesellschaft

Kalifornien: Adventistische Klinik feiert 50 Jahre Organtransplantation

Sucht Schweiz: Tabakproduktegesetz ist Jugendschutz „Ultra-Light“

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Wechsel in der Leitung der Adventisten in Deutschland

ADRA Schweiz schickt 3.355 Weihnachtspakete nach Moldawien

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ADRA Europa mit 29 Büros in 32 Ländern

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Justitia et Pax: Keine Schweizer Waffenexporte in Bürgerkriegsländer

Religiöse Konflikte als Fluchtursache unterschätzt

Somalia: Nothilfe von Glückskette und ADRA für 3.600 Hungernde

Europarats-Tagung würdigt Beitrag von Religionsgemeinschaften bei Integration von Migranten

Ökumenischer Studientag: „Hoffnung auf ewiges Leben?“

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Adventistischer Weltkirchenleiter feiert mit religiösen und staatlichen Leitern das Reformationsjubiläum in Russland

Bundesstaat São Paulo erklärt 22. Oktober zum „Tag der Adventisten“

„Hier stehe ich“ - Beiträge der Adventisten in Deutschland und der Deutschschweiz zum Reformationsjubiläum 2017

500 Jahre danach - Christen plakatieren im Stile Luthers

Brahms-Requiem mit Herbert Blomstedt - Neue TV-Sendereihe auf dem Hope Channel

120 Jahre Advent-Wohlfahrtswerk in Deutschland

Brüssel: Adventistischer Kirchenleiter spricht im EU-Parlament

Frankreich: Festival für Religionsfreiheit der Adventisten

Honduras: mit der Bibel gegen Gewalt

Verleihung des Augsburger Friedenspreises an Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes

Vereinbarung zwischen Theologischer Hochschule und Religionspädagogischem Institut der Adventisten

Kalifornien: Waldbrände zerstören adventistische Schule

„Ich weiss, dass mein Erlöser lebt“ - Trauerfeier für adventistischen Theologen und Altrektor Johann Gerhardt

USA: 1,4 Millionen Dollar für Forschung zur Tabakregulierung in Ostasien

USA: Andrews Universität feiert 50 Jahre Ausgrabungen in Jordanien

Lutherbibel 2017 weiter kostenlos als App

Starker US-Dollar und Projektspenden beeinflussen Finanzlage der adventistischen Weltkirchenleitung

Brasilien: 55 Häftlinge treten im Gefängnis den Adventisten bei

Evangelische Freikirchen als weltweite Friedensstifter

Adventisten: Dokument zum Schlichtungsverfahren kirchlicher Angelegenheiten soll überarbeitet werden

Friedensverbände in Deutschland: Den Weg freimachen für eine atomwaffenfreie Welt

Deutschland: Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden wählt Vorstand

Vanuatu: Vulkan zwingt zur Evakuierung

Trotz Herausforderungen - weltweites Mitgliederwachstum bei den Adventisten

Jahressitzung der adventistischen Weltkirche beginnt mit Fokus auf Weltmission

ADRA Deutschland legt Jahresbericht 2016 vor

Dominica: Hurrikan zerstörte 29 adventistische Kirchen und vier Schulen

Adventistika weltweit recherchierbar

40 Jahre Arbeitskreis für evangelikale Theologie

Massaker in Las Vegas: Adventisten trauern und beten

30 Jahre ADRA Deutschland

Deutsche Evangelische Allianz beschliesst Leitgedanken zu Ehe und Homosexualität

Schweiz: Siebenten-Tags-Adventisten mit neuer Kirchenleitung

Rentenalter: ein Wendepunkt – auch in Sachen Alkohol

„Religions-, Gewissens- und Meinungsfreiheit als Herz unserer Demokratie“

Ukraine: Reformationsjubel in Kiew

Frauenkongress der Adventisten: „Begegnung wird Begeisterung“

Flucht, Migration und christlicher Dienst - Handreichung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten veröffentlicht

Neuer Präsident für Adventisten in Nordasien-Pazifik-Region

Schulterschluss in der Schweizer Zivilgesellschaft für UNO-Agenda 2030

USA: Studentin der Andrews Universität erhielt Nominierung für Nachwuchs-Oscar

Deutschland - Bundestagswahl: CDU in Friedensau deutlich vorne

News der Freikirche

Recht auf Glaubenswechsel - „Nagelprobe der Religionsfreiheit“

Recht auf Glaubenswechsel - „Nagelprobe der Religionsfreiheit“

Berlin/Deutschland, 18.12.2017 / APD

Das Menschenrecht auf Religionsfreiheit werde nach wie vor weltweit verletzt. Christen seien davon besonders betroffen. Darauf wiesen in Berlin die Auslandsbischöfin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Petra Bosse-Huber, und der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der römisch-katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), hin. Beide Kirchen veröffentlichten nach 2013 zum zweiten Mal gemeinsam einen „Ökumenischen Bericht zur Religionsfreiheit von Christen weltweit“.

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© Foto: Holger Teubert/APD

Probleme mit der Religionsfreiheit auch in EuropaDer Bericht gibt einen Überblick zur globalen Lage des Menschenrechts auf Religionsfreiheit und zeigt, in welchem Mass und auf welche Weise die religiöse Freiheit von Christen in vielen Ländern und Regionen missachtet oder eingeschränkt werde. Laut dem Ökumenischen Bericht sei die Situation von Christen im Nahen Osten nach wie vor besonders bedrängend. Aufgrund langfristiger Trends und der Auswirkungen der Terrorherrschaft des sogenannten Islamischen Staates drohe in einigen Ländern ein Ende der christlichen Präsenz. Auch in Teilen Afrikas, etwa im Norden Nigerias, würden Christen Opfer islamistischer Gewalttäter. Daneben stünden autoritär regierte Länder, wie China, Vietnam und Nachfolgestaaten der Sowjetunion, welche religiöse Aktivitäten der staatlichen Herrschaft unterstellten und sie deshalb engmaschig überwachten und einschränkten. In den zurückliegenden Jahren habe darüber hinaus die Unterdrückung bestimmter Religionen zur Förderung eines traditionellen religiös-kulturellen Erbes an Bedeutung gewonnen. Der Bericht nennt Myanmar und Indien als Beispiele für diesen „kulturalistischen“ Trend. Der Ökumenische Bericht richtet die Aufmerksamkeit aber auch auf Europa, wo religiöse Zeichen und Bekenntnisse zunehmend aus dem öffentlichen Bereich, etwa aus Schulen, verbannt würden.

Das Recht, den Glauben zu wechseln: „Nagelprobe der Religionsfreiheit“Schwerpunktthema des von den Kirchen vorgelegten Berichts ist das Recht, den Glauben zu wechseln und einen neuen Glauben anzunehmen. Nach den internationalen Menschenrechtskonventionen handele es sich dabei um einen integralen Bestandteil der Religionsfreiheit. Der Ökumenische Bericht spricht von einer „Nagelprobe der Religionsfreiheit“. Bischöfin Bosse-Huber hob die Bedeutung, die diesem Thema beizumessen sei, hervor: „In manchen islamisch/islamistisch geprägten Ländern ist jeglicher Glaubenswechsel verboten. Wenn also jemand vom Muslim zum Christ wird, dann kann dies lebensgefährlich werden.“ So könnten sich etwa im Iran Menschen nur im Verborgenen zur Kirche bekennen und seien dennoch in höchstem Masse gefährdet.

Autor des inhaltlichen Schwerpunkts im Bericht ist Dr. Heiner Bielefeldt, Professor für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik an der Universität Erlangen-Nürnberg und ehemaliger UN-Sonderberichterstatter für Religions- und Glaubensfreiheit. Er stellt fest, dass sich am Thema Konversion die Geister scheiden und schlussfolgert: „Nur wenn die Möglichkeit zum Glaubenswechsel rechtlich eröffnet ist, kann auch das Verbleiben innerhalb einer Religionsgemeinschaft als Ausdruck persönlicher Freiheit verstanden werden.“ Dazu gehöre, dass Menschen das Recht zugestanden werde, über ihre grundlegenden Überzeugungen nachzudenken, eventuell aufkommende Zweifel offen zu kommunizieren, sich mit anderen Überzeugungen aktiv auseinanderzusetzen und gegebenenfalls ihre Glaubensgemeinschaft zu verlassen und sich neu zu orientieren. Auch das Recht, andere Menschen zum Glaubenswechsel einzuladen, zähle zur Religionsfreiheit.

Ein Netzwerk von Information„Durch unsere Partnerkirchen und -gemeinden sowie durch kirchliche Hilfswerke und unsere Missionswerke sind wir in vielen Ländern vor Ort vernetzt und dadurch gut informiert“, so Bischöfin Petra Bosse-Huber. Regelmässig gebe es durch Berichte der kirchlichen Dienste und Werke gute Einblicke in die konkrete Situation von Menschen in Not, die der Öffentlichkeit weitergeben würden. Ausserdem besuchten Vertreter der beiden grossen Kirchen in Deutschland die Partner, um sich ein eigenes Bild zu machen und auch durch die „stille Diplomatie“ des Gesprächs, etwa mit Regierungsvertretern, den Christen in Bedrängnis zu helfen.

Keine konkreten Zahlen über verfolgte ChristenErzbischof Ludwig Schick betonte, dass dem Ökumenischen Bericht die Auswertung einer Vielzahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen zugrunde läge. Auf quantitative Einordnungen sei aus methodischen Gründen weitgehend verzichtet worden. „Für genaue Angaben über die Zahl der weltweit verfolgten Christen ist ein weitaus komplexeres wissenschaftliches Instrumentarium notwendig, als es bislang vorgelegt wurde.“ Der Bericht lege den Schwerpunkt auf die Erforschung der Ursachen von Bedrängnis und Verfolgung von Christen.

Es gebe zwar ein vielfaches Interesse daran, die Verfolgungssituationen auch zahlenmässig einzuschätzen, wie es beispielsweise „Open Doors“ mit dem jährlichen „Weltverfolgungsindex“ tue. „Doch wir haben uns dagegen entschieden, vermeintlich konkrete Zahlen zu repräsentieren“, so Schick. Als Gründe nannte er: Je intensiver Verfolgungssituationen untersucht würden, desto deutlicher wären die Schwierigkeiten einer zahlenmässigen Erfassung. Quantitative Aussagen setzten ein weitaus komplexeres Instrumentarium voraus, als bislang von unterschiedlichen Organisationen oder Instituten vorgelegt werden konnte. Zudem seien Verfolgungssituationen häufig nicht nur beziehungsweise nicht eindeutig religiös begründet. Es gebe neben religiösen auch sich überlappende ethnische, wirtschaftliche, soziale und politische Spannungsfelder. Ausserdem solle der Eindruck vermieden werden, als seien individuelles Leid und persönliche Unrechtserfahrungen messbar, kategorisierbar und damit auch in Vergleich oder gar in Konkurrenz zu den Erfahrungen anderer zu setzen.

Gebetstage für verfolgte ChristenDie Veröffentlichung des Ökumenischen Berichts ist Teil der Bemühungen der beiden grossen Kirchen in Deutschland auf die Situation bedrängter Christen aufmerksam zu machen und die Betroffenen zu unterstützen. Zum jährlichen Gebetstag für bedrängte und verfolgte Christen laden die evangelische Kirche am zweiten Sonntag der Passionszeit (Reminiszere) am 25. Februar 2018 sowie die römisch-katholische Kirche am 26. Dezember 2017 (Stephanustag) ein.

Der „Ökumenische Bericht zur Religionsfreiheit von Christen weltweit“ ist unterwww.ekd.de/ekd_de/ds_doc/oekumenischer_bericht_religionsfreiheit2017.pdf als PDF-Datei abrufbar.[1]

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Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ging aus der Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts hervor. Gegenwärtig (6/2017) zählt sie über 20 Millionen erwachsene Mitglieder in 215 Staaten und Territorien der Erde. In der Schweiz sind 4.652 Mitglieder in 54 Gemeinden und drei Gruppen organisiert. Die einzige Glaubensgrundlage der Adventisten ist die Bibel.

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