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News der Freikirche

Noch 57 Prozent der Bevölkerung in Deutschland gehören zu einer Kirche

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Nur noch 57,2 Prozent der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland gehört einer Kirche oder christlichen Gemeinschaft an. Das sind bei 82,522 Millionen Einwohnern 47,249 Millionen Christen und damit 1,1 Prozent weniger als im Jahr 2016.

Wie aus der Veröffentlichung „Zahlen und Fakten zum kirchlichen Leben 2018“ der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hervorgeht, verloren die beiden grossen Kirchen in der Bundesrepublik im vergangenen Jahr zusammen 657.000 Mitglieder. Die meisten Gläubigen (23,311 Millionen oder 28,2 Prozent der Bevölkerung) gehörten am 31.12.2017 zur römisch-katholischen Kirche, gefolgt von der EKD mit 21,536 Millionen beziehungsweise 26,1 Prozent. Die Mitglieds- und Gastkirchen der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) verzeichnen 295.000 Angehörige, 1,539 Millionen Menschen bekennen sich zu den orthodoxen Kirchen, weitere christliche Kirchen haben 67.000 und die christlichen Gemeinschaften 498.000 Mitglieder. Zudem gibt es in der Bundesrepublik zwischen 4,4 und 4,7 Millionen Muslime und rund 99.000 Mitglieder der jüdischen Gemeinden.

Kaum noch Interesse am evangelischen SonntagsgottesdienstZum Stichtag 31.12.2017 gehörten insgesamt 21.535.858 Menschen einer der 20 evangelischen Gliedkirchen der EKD in Deutschland an. Das sind rund 386.000 Mitglieder weniger als 2016. Die Zahl der Austritte aus der evangelischen Kirche blieb im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr mit 190.284 konstant. Im letzten Jahr wurden 183.579 Menschen getauft und 16.126 wieder aufgenommen. Zudem wechselten 9.863 Gläubige aus anderen christlichen Kirchen in eine der Landeskirchen. Diese Zahlen entsprechen etwa denen des Vorjahres. Die gegenüber 2016 rückläufige Mitgliederzahl sei wesentlich auf den demographischen Wandel in Deutschland zurückzuführen, so die EKD. Im Jahr 2017 verstarben rund 350.000 Angehörige der evangelischen Kirche. Den Sonntagsgottesdienst besuchen nur noch 3,3 Prozent der Kirchenmitglieder regelmässig. Am Karfreitag sind es 4,2 Prozent, am Erntedankfest 7,3 Prozent und an Heiligabend 37,8 Prozent.

Die Broschüre „Gezählt 2018 – Zahlen und Fakten zum kirchlichen Leben“ ist im Internet zu finden unter: https://archiv.ekd.de/download/broschuere_2018_internet.pdf[1]

Auch weniger KatholikenDie Zahl der Austritte aus der römisch-katholischen Kirche stieg 2017 leicht an. 167.504 Menschen verliessen die Kirche, 2016 waren es 162.093. Die 27 Diözesen der Deutschen Bischofskonferenz verzeichnen in ihrer aktuellen Kirchenstatistik für das Jahr 2017 jetzt 23.311.321 Kirchenmitglieder. Den Austritten und 243.824 Bestattungen standen im letzten Jahr 178.045 Taufen, 2.647 Eintritte (wovon 2.274 Protestanten waren) und 6.685 Wiederaufnahmen in die katholische Kirche gegenüber. Nur noch 9,8 Prozent der Katholiken besuchen regelmässig den Sonntagsgottesdienst.

Der Flyer „Eckdaten des Kirchlichen Lebens in den Bistümern Deutschlands 2017“ kann ebenfalls im Internet heruntergeladen werden:https://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2018/2018-116a-Flyer-Eckdaten-Kirchenstatistik-2017.pdf/>[2]

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