Adventgemeinde Lahr

elisa-schule

Bekenntnisschule

der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten,
Staatl.genehmigte Grund- und Realschule, 
Weinstraße 19, 79336 Herbolzheim - Tutschfelden,
Schulleiterin S.Clemens, Tel: 07643-933890. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Infos:
Elisa-Schule, Herbolzheim: www.elisa-schule.de
Advent-Schule Heilbronn: www.advent-schule.de
Daniel-Schule Murrhard: www.daniel-schule.de
Josia-Schule, Isny im Allgäu: www.josia-schule.de
Salomo-Schule, Rastatt: www.salomo-schule.de
Schulträger: www.advent-schulen.de
Förderverein: www.ae-bw.de

Die massive Grippewelle infolge der langandauernden Kälte dieses Winters bewirkte, dass ich gerufen wurde, unsere erkrankte Lehrerin im Bibelkundeunterricht zu vertreten. Unsere Lehrerin informierte mich über Inhalt und Verlauf ihrer letzten Stunde. Die Schüler der dritten und vierten Klasse hatten jeder ein Fragment einer biblischen Landkarte zu malen und bunt anzumalen, und diese Fragmente sollten jetzt in meiner Stunde zusammengesetzt werden zu einem großen Wandposter. Den Bibelkundeunterricht begannen wir mit einer Gebetsgemeinschaft und dem Studium der Geburt Jesu. Und dann kam es zu der Aufgabe mit der Landkarte. Bis auf einen Schüler holten alle ihr Fragment der Landkarte hervor und begannen es auszuschneiden, damit es ins Poster eingesetzt werden kann.

Ich fragte ganz unbedarft den einen Schüler: „Karl, hast du deine Landkarte vergessen?“ Er Antwortete: „Nein, der Emil hat meins.“ Also fragte ich den Emil (die Namen sind verändert!). Der antwortete: „Nein, das ist meins, Karl hat es mir gegeben!“  „Das ist nicht wahr!“, schrie Karl... Und augenblicklich entbrannte ein handfester Streit. Ich betete im Stillen: ‚Lieber Gott; Hilfe! Was soll ich jetzt machen?’

Folgendes Zitat baut auf den biblischen Text aus Lukas 15,8ff auf.

"Der Groschen ging im Hause verloren. Er war ganz in der Nähe, konnte aber dennoch nur durch fleißiges Suchen gefunden werden. {CGl 191.2; COL.194.1}
In dem Gleichnis liegt eine Lehre für Familien. Oft herrscht in einem Haushalt große Gleichgültigkeit mit Bezug auf das Seelenheil der verschiedenen Familienglieder. Es mag unter ihrer Zahl eins sein, das Gott entfremdet ist, und doch wie wenig Besorgnis wird in der Familie gehegt, damit nicht eins der ihr von Gott Anvertrauten verloren gehe.

Der Groschen, selbst wenn er unter Staub und Unrat liegt, ist immer noch ein Stück Silber. Sein Eigentümer sucht ihn seines Wertes wegen. So ist auch eine jede Seele, gleichviel wie entartet sie durch die Sünde auch sein mag, in den Augen Gottes köstlich erachtet. Wie der Groschen das Bild und die Inschrift der regierenden Macht trägt, so trug der Mensch, als er geschaffen wurde, das Bild und die Inschrift Gottes; und obgleich die Seele jetzt durch den Einfluß der Sünde entstellt und unkenntlich geworden ist,

AUSZUG aus dem Artikel von Ted N. C. Wilson, Präsident der Generalkonferenz der STA in ‚Adventist World’ Dez. 2011

Ted. N. C. Wilson berichtet einleitend aus seinem eigenen Leben, wie er seine Identität zur Freikirche der S-T-Adventisten gefunden hat. Und fährt dann fort:

   „In adventistischen Schulen lernen die Kinder christliche Werte nicht nur durch die Art und Weise, wie die Lehrinhalte vermittelt werden, sie lernen diese Werte auch auf dem Spielplatz (Pausenhof): Miteinander auskommen, mit Konflikten umgehen, Friedenstifter sein. Im Rahmen einer christlichen Bildung werden die moralischen Prinzipien und biblischen Grundlagen offenbart, die alle sozialen Kontakte prägen sollten.

   Wenn ich meine eigene Erfahrung überdenke, wird mir bewusst, wie sehr meine christlichen Lehrer mein Leben beeinflusst haben. Alle haben ihre Spuren hinterlassen – selbst wenn ich es seinerzeit nicht bemerkt habe. Als formbarer junger Mensch schaute ich auf sie und das, was sie lehrten, um zu entscheiden, wie ich mich in bestimmten Situationen verhalten sollte. Ich lernte, ihr Engagement und ihr Pflichtgefühl zu schätzen, und wollte als Erwachsener so sein wie sie.

>>Eine Schule für jede Adventgemeinde<<

   Es gibt keinen Zweifel: Ich bin ein überzeugter Verfechte christlicher Bildung. Ich bin der Meinung, dass jede Adventgemeinde in irgendeiner Form mit einer adventistischen Schule verbunden sein sollte, sei es nun, dass sie selbst eine Schule unterhält oder sich mit mehreren Adventgemeinden zusammentut und eine Schule gründet, selbst wenn sie sehr klein ist.

     Als junger Pastor wurde ich in eine Gemeinde mit weniger als 1200 Gemeindegliedern versetzt. In der Vergangenheit hatte es dort schon einmal eine Schule gegeben, aber aus Mangel an Interesse war sie eingegangen. Doch wir 

Bildung, die diesen Namen wirklich verdient, kann nicht darauf verzichten, die in der Heiligen Schrift offenbarten Erkenntnisse über Gott, den Schöpfer, und Christus, den Erlöser, zu gewinnen und zu vermitteln.

Gott hat den Menschen zu seinem Ebenbild geschaffen (1.Mo.1,27). Deshalb tragen wir selbst in einer von Sünde beherrschten Welt immer noch gottähnliche Merkmale und Fähigkeiten in uns. So ist es zum Beispiel ein göttliches Geschenk,

350 Jahre nach der Reformation Martin Luthers (1517) schrieb eine Frau, die den Anspruch erhob, von Gott Weisung bekommen zu haben:

Die Protestanten der Vereinigten Staaten werden die ersten sein, die ihre Hände über den Abgrund ausstrecken, um die Hand des Spiritismus zu erfassen; sie werden über die Kluft  hinüberreichen zum Handschlag mit der römischen Macht, und unter dem Einfluss dieser dreifachen Verbindung wird jenes Land den Fußtapfen Roms folgen und  die Gewissensrechte mit Füßen treten“(Der große Kampf zwischen Licht und Finsternis von E.G.,White, S.589)

Wer das las, lachte und sagte: „Völlig unmöglich. Das wird niemals eintreten!“
500 Jahre nach der Reformation (2017), werden die ökumenischen Bemühungen so weit fortge-schritten sein, dass von der Reformation nicht mehr viel übrig ist. Und manch einer fragt sich: „Wie konnte das möglich sein?“! Dies ist aber keine unbeantwortbare Frage.

Dass die Pilgerväter*) ihre Heimat und ihre Existenzgrundlage aufgaben, um in Amerika ihre Glaubensüberzeugung von der Kirche unbehindert ausleben zu können, bezeugt,